Polypen bei Kindern, vergrößerte Rachenmandel (Adenoide)

Ein Polyp ist eigentlich eine Ausstülpung der Schleimhaut, daher ist die gängige Bezeichnung „Polypen“ bei Kindern eigentlich falsch, hat sich aber im Volksmund durchgesetzt. Bei Kindern sind die „Polypen“ die Rachenmandel, auch Adenoide Vegetationen genannt. Diese sitzt im Nasenrachenraum, also hinter dem Zäpfchen im Mund weiter hinten und oben. Ist die Rachenmandel vergrößert kommt es zu einer behinderten Nasenatmung bei den dann ständig durch den Mund atmenden Kindern, die nachts häufig laut schnarchen. Weiterhin fallen diese Kinder häufig durch ein (behebbares) schlechteres Hörvermögen auf, da die vergrößerte Rachenmandel an der Mündung der Ohrtrompete im Nasenrachenraum liegt und den Abfluss von Sekret, das hinter dem Trommelfell in der sog. Paukenhöhle gebildet wird, verhindert. Somit haben die Kinder oft einen Paukenerguss. Durch die ständige Mundatmung wird die Atemluft nicht ausreichend befeuchtet, was Aufgabe der Nase ist, so dass es weiterhin häufig zu wiederkehrenden Infektionen der oberen Atemwege kommt.

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Hals-/Nasen-/ Ohrenheilkunde

Dr. med. Stephan Leuwer
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Klinik Köln - Ärzte

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