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Steinzertrümmerung bei Nieren- und Harnleitersteinen
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 400.000 Patienten akut an Nieren- oder
Harnleitersteinen. Die Steine bilden sich in den Nierenkanälchen oder Nierenkelchen.
Wenn sich ein Nierenstein löst und in den Harnleiter wandert, dann kann er starke
Rücken-, Flanken- und Bauchschmerzen erzeugen, sogenannte Koliken. 2/3 aller Steine
gehen auf natürlichem Wege von allein ab. Geht der Stein aber nicht spontan ab, so
gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung.
Die Entwicklung der ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) hat die Behandlung der Harnsteine revolutioniert.
Steine, die im Röntgen oder im Ultraschall sichtbar sind, können heutzutage mit der ESWL
schonend behandelt werden. Sie werden dabei mit hochenergetischen, stark gebündelten
Schalldruckwellen ambulant, meistens ohne Narkose, zertrümmert.
Mit hochmodernen Steinzertrümmerern, z.B.
von der Firma Dornier, werden die Steine in bequemer Rückenlage mittels
Röntgen oder Ultraschall geortet und zertrümmert. Die Steinreste werden
grießartig mit dem Urin über die natürlichen Harnwege ausgeschieden.
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