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Krebsfrüherkennung
Vorsorge / Früherkennung schafft Sicherheit und rettet Leben
Prostatakrebs ist gegenwärtig der am häufigsten diagnostizierte bösartige Tumor des Mannes.
Über 33.000 Männer werden in Deutschland jedes Jahr mit der Diagnose neu konfrontiert.
Obwohl seit 1971 in Deutschland die ärztliche Früherkennungsuntersuchung des Prostatakarzinoms
für Männer ab 45 Jahren gesetzlich festgeschrieben ist, nehmen de facto maximal 15% aller
Männer diese Möglichkeit wahr.
Krebs ist aber heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird.
Wir Urologen sind Spezialisten für die Früherkennung von Prostata-, Blasen-, Nieren- und
Hodenkrebs. Wir führen deshalb bei Männern auch die gesetzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung
durch. Diese beinhaltet neben der allgemeinen körperlichen Untersuchung u.a. die Tastuntersuchung
von Prostata und Enddarm, und die Untersuchung auf Blut im Stuhl. Dies entspricht aber im
wesentlichen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand von 1970.
Inzwischen ist gesichert, dass diese Untersuchungen zur Früherkennung nicht ausreichend sind.
Eine moderne Krebsfrüherkennung sollte spezielle Urinuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen der Niere, Blase, Hoden und einen transrektalen Ultraschall der Prostata (TRUS) enthalten.
Weiterhin stehen gerade dem Urologen wichtige Tumormarker für die Früherkennung zur Verfügung.
Beispielsweise ist die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) für die
Früherkennung von Prostatakrebs unverzichtbar.
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