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Ich und ein Schlaganfall?
Was ist ein Schlaganfall?
Fast alle zwei Minuten erleidet ein Mensch in Deutschland einen Schlaganfall; das sind
mehr als 200.000 Fälle im Jahr. 20 % von ihnen sterben innerhalb von 4 Wochen. Knapp zwei
Drittel der Überlebenden müssen lebenslang mit Behinderungen zurecht kommen. Der Schlaganfall
ist damit die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter und die dritthäufigste
Todesursache, hinter Herz- und Krebserkrankungen.
Beim Schlaganfall kommt es aufgrund eines Sauerstoffmangels innerhalb von Minuten zum Absterben
von Hirnzellen. Er trifft die Betroffenen buchstäblich wie ein Schlag. Der Sauerstoffmangel kann
verschiedene Ursachen haben: Hirn- oder Halsgefäße können durch Blutgerinnsel oder
Blutverunreinigungen verstopfen (ischämischer Schlaganfall). Auch ein Aufreißen der
Arterien und die dadurch entstehende Blutung kann die Ursache für einen Schlaganfall
sein (hämorrhagischer Schlaganfall).
Alarmzeichen (Vorboten)
Ein Schlaganfall trifft selten wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein. Erste Anzeichen sind oft
schon vorher spürbar. Die Vorboten (TIAs = transitorische ischämische Attacken) ähneln den
Symptomen des Schlaganfalls, sie dauern in der Regel jedoch nur 2 bis 30 Minuten, nur selten
länger als eine oder zwei Stunden an und verschwinden wieder. Es handelt sich dabei um eine
kurzzeitige Unterbrechung der Durchblutung des Gehirns. Es kommt zum Beispiel zu:
- Leichten Lähmungserscheinungen
- Empfindungsstörungen in einem Arm oder Bein oder einer Körperhälfte
- Sprach-, Hör- oder Sehstörungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Benommenheit oder kurzer Ohnmacht
- Schwächeanfällen bei vollem Bewusstsein (Drop Attacks)
Was Ärzte tun können
Schlaganfall-Vorsorge hilft Leben retten! Eine umfassende Vorsorge mindert die Risiken
schwerer Erkrankungen erheblich.
Anamnese:
In einem Erstgespräch und nach der Eingangsuntersuchung werden die Risikofaktoren
für einen Schlaganfall bestimmt und das individuelle Schlaganfallsrisiko definiert.
Labor
Mittels einer Blutabnahme werden routinemäßig entsprechende
Parameter zur Risikobeurteilung sowie auch Spezialwerte bestimmt.
Farb/Duplex der Halsschlagadern und der Hirngefäße:
Computerunterstützt werden durch den Ultraschall die zuführenden Schlagadern
sowohl morphologisch dargestellt, als auch mit der Farbe und Duplex mögliche Engstellungen
diagnostiziert. Ebenfalls kann man mit dieser Methode entdecken, welche Patienten dazu neigen,
Cholesterin in die Gefäße einzulagern.
Behandlung
Bei einem Schlaganfall ist es ausserordentlich wichtig, dass die Behandlung so früh wie möglich einsetzt, um Folgeerscheinungen zu reduzieren.
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Privatpraxis Neurologie/ Psychiatrie/ Psychotherapie
Dr. med. A. Owega Dr. med. L. Meyer Schillingsrotter Str. 39-41
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