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Einsatz von rTMS bei Depression

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, zeigen im Elektroenzaphologramm (EEG) und in der transkraniellen Duplexsonographie oft eine veränderte Aktivität bestimmter Hirnregionen an. So ist häufig eine erhöhte Aktivität im rechten Frontallappen und eine neue verminderte Aktivität im linken Frontallappen zu beobachten, was mit depressiven Symptomen wie niedergeschlagenem Affekt und sozialem Rückzug einhergeht. Neben diversen, bekannten Behandlungsmethoden (siehe link) bieten wir in unserer Praxis zur Behandlung der Depression auch die so genannte rTMS an. Unter repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) versteht man ein Verfahren, mit dem unter Einsatz einer Magnetspule in spezifischen, kleinen Gehirnarealen eine Modulierung der Gehirnzellenaktivität erreicht werden kann.

Wirkungsweise der rTMS

Durch den Einsatz der Magnetspule wird ein magnetisches Feld induziert, welches einen kurzen Puls erzeugt und in den Hirnnervenzellen zum Auslösen elektrischer Impulse führt. Auch ohne den Einsatz von rTMS funktioniert die Weiterleitung von Informationen in den Nervenzellen über Hemmung oder Aktivierung der eingehenden Impulse, wobei die Weiterleitung sowohl elektrisch, als auch chemisch sein kann. rTMS unterstützt somit einen natürlichen Vorgang, in dem je nach Abstand der gesendeten Pulse die Aktivität eines Gehirnareals erhöht oder gehemmt wird und kann somit spezifisch bei Depression dort eingesetzt werden, wo durch die Erkrankung eine Veränderung der Gehirnaktivität feststellbar ist.

Forschungsstand zur rTMS

Die ersten Anfänge, die zum heutigen Kenntnisstand führten, gehen zurück auf die Entdeckung und Herstellung von Strom, sowie vielen Entdeckungen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, in denen Zusammenhänge zwischen neuronaler Aktivität und Magnetfeldern festgestellt wurden. 1985 gelang es Barker und seinen Mitarbeitern an der Universität in Sheffield (England) die transkranielle Stimulation (TMS) bekannter zu machen. Seitdem wird die TMS in Diagnostik und Therapie weltweit erfolgreich eingesetzt, da sie nicht- invasiv, schmerzfrei und nebenwirkungsarm ist. Bei der Depression ist die rTMS vor allem dann hilfreich, wenn Antidepressiva nicht eingenommen werden möchten.

Behandlungsumfang bei rTMS und Depression

Studien zeigten, dass eine einmalige Stimulation keine dauerhafte Veränderung der Aktivität in den Hirnarealen bewirkt. Darum wird in der Regel in der Anfangsphase zwei bis drei Wochen ca. 10 Minuten lang täglich stimuliert und danach in Abhängigkeit vom Behandlungserfolg über eine Zeit von fünf bis zwölf Monaten in mehrwöchigen Abständen eine Folgestimulation durchgeführt.

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