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Endoskopie
Mit einem flexiblen optischen Instrument und integriertem Videochip
(Endoskop) untersuchen wir Dünndarm, Magen und Speiseröhre in einem
Untersuchungsgang. Das 9 mm dünne Gastroskop wird behutsam bis in den
Dünndarm geführt. In allen Bereichen können bei krankhaften Befunden
kleine Proben entnommen werden, selbstverständlich wird immer auch
nach dem Magenteufel Helicobacter pylori gesucht. Insbesondere bei
chronischen Beschwerden, wie z. B. Sodbrennen, ist eine Magenspiegelung
äußerst sinnvoll. Die Untersuchung dauert in der Regel nicht länger als 10
Minuten. Einige Patienten wünschen nur eine lokale Betäubung des
Rachens, da Sie dann selbst mit dem PKW wieder nach Hause fahren
können. Wenn Sie bei der Untersuchung aber schlafen wollen oder ein
starker Würgereiz besteht, so bieten wir Ihnen eine Beruhigungsspritze mit
entsprechender Monitorüberwachung an. Anschließend ruhen Sie sich noch
in einem der Aufwachräume aus, dürfen dann aber nicht selbständig nach
Hause fahren.
4 Stunden vor der Untersuchung darf keine feste oder flüssige Nahrung zu
sich genommen werden. Welche Ihrer Dauermedikamente genommen
werden sollen, haben Sie vorher mit uns im Rahmen eines Vorgespräches,
in dem alle Fragen rund um die Magenspiegelung geklärt werden können,
abgesprochen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserem umfangreichen
>>
Merkblatt zur Magenspiegelung
Auch die Koloskopie wird mit einem weichen, in allen Ebenen biegsamen
Endoskop mit Videochip durchgeführt. Dabei wird der gesamte Dickdarm,
bei bestimmten Fragestellungen sogar der tiefe Dünndarm, untersucht. Wir
wollen so die Ursachen Ihrer Beschwerden erkennen und behandeln. Sofern
erforderlich können Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt
werden. Insbesondere bei der
Darmkrebsvorsorge
wird diese Untersuchung sehr effektiv eingesetzt.
Die meisten Patienten wünschen eine rasch wirkende Beruhigungs-/
Schlafspritze. Hiermit ist die Untersuchung in aller Regel völlig schmerzfrei
durchzuführen. Die Darmspiegelung dauert circa 15-20 Minuten, danach
verweilen Sie noch bis zur vollen Orientierung in unseren Aufwachräumen.
Aus juristischen Gründen ist eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr über
24 Stunden nicht erlaubt.
Zur sicheren Beurteilung des Darmes ist die gründliche
Vorbereitung
auf die Untersuchung von großer Wichtigkeit. Mit den modernen Trinklösungen
ist diese aber lange nicht mehr so unangenehm und langwierig wie früher.
Vor der eigentlichen Untersuchung findet immer ein persönliches Gespräch
mit Ihnen statt. Hier wird mit Ihnen gemeinsam Sinn und Zweck, aber auch
individuelle Risiken der Koloskopie besprochen.
Die durchführenden Ärzte erfüllen selbstverständlich die in Richtlinien
geforderten Qualitätsanforderungen, die einmal pro Jahr nachgewiesen
werden müssen. Die Erfüllung der Hygienestandards wird sogar alle 6
Monate von einem externen Institut kontrolliert und bestätigt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserem umfangreichen
>>
Merkblatt zur Darmspiegelung
Hämorrhoiden sind stark durchblutete Gefäßknäuel, die zur Feinabdichtung
des Afters dienen und die jeder Mensch hat. Verschiedene Gegebenheiten
können bei deren Verdickung eine Rolle spielen, z.B. Verstopfung, erhöhtes
Körpergewicht, Bewegungsarmut, langes Sitzen, schwaches Bindegewebe
sowie eine Schwangerschaft. Vor allem durch Pressen bei hartem Stuhlgang
werden diese Gefäßpolster nach unten gepresst und vergrößern sich auf
diese Weise, so dass sie schließlich auch bis vor den After vorfallen können.
Das häufigste Symptom ist die Blutung, vor allem nach dem Stuhlgang,
aber auch Brennen und Jucken. Man unterscheidet vier Schweregrade von
vergrößerten Hämorrhoiden, die durch die Ausdehnung definiert werden.
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Rectum
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Hämorrhoiden
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Mit einem kleinen starren Gerät wird ohne größere Vorbereitungen der
Enddarm untersucht und bei evtl. vorhandenem Hämorrhoidalleiden sofort
schmerzfrei therapiert (Verödung, Ligatur).
Für eine Verödungs-Behandlung (Sklerosierung) wird ein Wirkstoff zur
Verödung und Einschrumpfung in die Hämorrhoiden oder in das umgebende
Gewebe gespritzt.
Ebenfalls kann eine Gummiband-Ligatur durchgeführt werden. Über die
Knoten der Hämorrhoiden wird dabei jeweils ein Gummiring gezogen. Die
Durchblutung wird somit unterbrochen. Bald kommt es zum Absterben des
abgeklemmten Knotengewebes.Dieses fällt später mitsamt Gummibändern
von selbst ab.
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Innere Medizin / Gastroenterologie
Dr. Ulf Esser Dr. Stefan Keymis Dr. Peter Sedlaczek Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln
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