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Postoperative Schmerztherapie
Die Vermeidung und Behandlung postoperativer Schmerzen ist uns ein besonders Anliegen.
Schmerzen nach Operationen müssen nicht sein!
Die postoperative Schmerztherapie erfolgt nach einem Stufenschema und beginnt im
Aufwachraum. Nach kleineren Operationen erhalten Sie Schmerzmittel in ausreichender
Menge entweder in Tropfenform oder als Injektion in die Vene.
Bei einem mittelgroßen oder größeren Eingriff wird die Schmerztherapie im Aufwachraum
mit Regionalanästhesie oder
mit einer PCA-Pumpe (patient controlled analgesia) begonnen und auf Ihren Bedarf eingestellt.
Regionalanästhesie
Eine Regionalanästhesie wenden wir zur postoperativen Schmerztherapie als sog.
Katheterverfahren (Schmerzkatheter) an. Dabei wird ein dünner Kunststoffschlauch
(Katheter) durch eine Spezialnadel in die Nähe des zu betäubenden Nerven platziert.
Dieser Katheter wird bereits im Operationssaal gelegt. Über den Katheter kann mittels
einer speziellen Medikamentenpumpe ein örtliches Betäubungsmittel (Lokalanästhestikum)
kontinuierlich an den Nerven appliziert werden und so über einen beliebig langen Zeitraum
eine Schmerzfreiheit erzielt werden.
Folgende Regionalanästhesieverfahren eignen sich hierfür:
PCA-Pumpe
Falls Sie nicht mit einem Schmerzkatheter versorgt sind, erhalten Sie bei Bedarf
eine PCA-Pumpe. Diese Spritzenpumpe ist mit Ihrer Venenverweilkanüle verbunden und mit
einem starken Schmerzmittel befüllt. Über einen Fernauslöser, den Sie in der Hand halten,
können Sie sich aus der Pumpe einzelne Dosen selbständig abfordern. Die Pumpe verfügt über
eine Sicherheitselektronik, die individuell für Sie programmiert wird, um Schmerzfreiheit
zu erzielen, Überdosierungen jedoch auszuschließen.
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Anästhesiologie
Detlef Fastré Dr. med. Roger Schmid Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln
Telefon 0221.398 00-238
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