ANäSTHESIOLOGIE

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Periduralanaesthesie, Anästhesist, Anästhesie, Arzt, Narkose, Operation, Köln, Klinik Links vom Rhein

Periduralanästhesie

Die Periduralanästhesie eignet sich für Eingriffe unterhalb des Bauchnabels. Bei diesem Verfahren wird ein örtliches Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) in den Wirbelsäulenkanal der Lendenwirbelsäule gespritzt. Dadurch werden die vom Operationsgebiet zum Rückenmark führenden Nerven betäubt.

Nach örtlicher Betäubung der Einstichstelle am Rücken wird mit einer Hohlnadel der Raum (Periduralraum), in den das Lokalanästhetikum eingespritzt wird, aufgesucht. Durch diese Hohlnadel wird dann ein sehr dünner, flexibler Kunststoffschlauch (Periduralkatheter) in den Periduralraum vorgeschoben. Danach wird die Hohlnadel wieder entfernt. Der Katheter verbleibt im Periduralraum und wird auf dem Rücken fixiert. Der Anästhesist spritzt dann das Lokalanästhetikum durch diesen Katheter ein. Die Wirkung setzt in der Regel nach 15 Minuten ein. Der betäubte Bereich wird warm und gefühllos. Sie können Ihre Beine danach möglicherweise mehrere Stunden nicht oder nur eingeschränkt bewegen.

Der Katheter ist sehr dünn, so dass Sie ihn nicht spüren. Sie können sich mit dem Katheter frei bewegen. Der Katheter kann problemlos einige Tage liegen bleiben.

Für einige Operationen ist die Kombination von Peridural- und Allgemeinanästhesie sinnvoll.

Über die möglichen Nebenwirkungen und Risiken dieses Verfahrens wird Sie Ihr/e Anästhesist/in ausführlich informieren. Fragen Sie bitte gezielt danach. Carolin Stähler
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Detlef Fastré
Dr. med. Roger Schmid
Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln
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